Winterhilfe und Food Project

aid hoc St. Gallen

Nach dem eindrücklichen Bericht von Jonas Härter möchten wir euch auch gleich über die Entwicklungen, Projekte und Investitionen der letzten Wochen berichten. Dank eurer grossartigen Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten trafen alleine während der Weihnachtszeit Spendengeldern von rund 20’000 Franken bei uns ein, welche wir grösstenteils bereits in verschiedene Projekte investieren konnten. Dafür möchten wir Euch allen von tiefstem Herzen danken, ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Im Rahmen des Verkaufs unserer kunstvollen Spendenkarten während der Weihnachtszeit kamen 4000 CHF zusammen. Diese können Sie weiterhin über unsere Internetseite www.aidhoc.org beziehen – sie stellt eine hübsche und sinnvolle Geschenksidee dar. Herzlichen Dank nochmals an Arion Gastpar für das Illustrieren der schönen Karten.
aid hoc St. Gallen
Wie ihr vielleicht über die Medien erfahren habt, hat sich die Lage in Griechenland und auch auf der übrigen Flüchtlingsroute in Osteuropa drastisch zugespitzt. Unzählige, herzzerreissende Bilder von im Sturm halb zerstörter, schneebedeckter Flüchtlingszelte haben uns erreicht. Die Menschen frieren bei Minustemperaturen häufig ohne Schlafsack, fliessend Wasser oder einen Ort zum Aufwärmen (in Thessaloniki wurde mit -13°C der Allzeit-Tiefstpunkt unterschritten). Einige Lager wurden von der UNHCR geräumt und die Menschen in Wohnungen oder leerstehende Hotels gebracht aber leider längst nicht alle. Viele Menschen schlafen auch noch immer auf der Strasse oder in verlassenen Rohbauten.
aid hoc St. Gallen

Ganz im Sinne der Vereinsphilosophie von aid hoc konnten wir zur Soforthilfe innert weniger Stunden 7000 Euro an Aslam überweisen. Er ist ein guter Freund und eine unserer Vertrauenspersonen vor Ort. Er koordiniert und finanziert Notfallteams von freiwilligen Helfern, welche einerseits besonders vulnerable Fälle wie Familien mit Neugeborenen oder kranke Menschen in Hotels/Wohnungen evakuieren, sowie den Menschen andererseits  Feuerholz, sichere Ofen, Heizungen, Nahrungsmittel und andere überlebensnotwendige Dinge zur Verfügung stellen. Ebenfalls versuchen diese die Wasserleitungen in den Camps abzubauen um erneut fliessend Wasser zu gewährleisten.
aid hoc St. Gallen

Eine langfristige, monatliche Investition besteht im euch aus vorigen Newslettern bekannten „Food project“. Mit eueren Spenden konnten circa 8000 Menschen in Nordgriechenland mit 15.2 Tonnen Gemüse und Früchten versorgt werden. Als vor dem Beginn dieses grossartigen Projektes für die Menschen die Ernährung eine der grössten Sorgen darstellte, hören die Helfer vor Ort mittlerweile kaum mehr Klagen zu diesem Thema. Unsere Beteiligung an dem Projekt lag im Dezember und Januar bei je 2000 Euro.
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Momentan befindet sich Jonas Härter erneut für 2-3 Monate in Thessaloniki, um sich weiter für ein würdevolleres Leben dieser Menschen einzusetzen. Auch Daniela Güdel wird im Februar erneut einen medizinischen Einsatz leisten, wobei sie jedoch nun nicht mehr in Nordgriechenland sondern direkt in Athen arbeiten wird. Somit können wir euch weiterhin den in unseren Augen bestmöglichen Einsatz der Gelder vor Ort garantieren.
aid hoc St. Gallen

Um das Maximum aus einem solchen Einsatz herausholen zu können, sind finanzielle Mittel unabdingbar. Wir würden uns daher über eine weitere Spende, vielleicht sogar zur besseren Planbarkeit im Rahmen eines kleinen Dauerauftrages, unheimlich freuen! Kontodaten findet ihr weiter unten.

Ganz herzliche Grüsse

Arion Gastpar, Daniela Güdel, Helena Klein, Medea Messerich, David Baumann, Jonas Härter und Bastian Lehner

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