Wir unterstützen Menschen auf der Flucht, die in den Flüchtlingscamps in Nordgriechenland am Rande von Europa ausharren. Wir leisten vor Ort humanitäre Direkthilfe und versuchen möglichst unmittelbar auf die dringendsten Bedürfnisse in den Camps rund um Thessaloniki zu reagieren

Spende Berichte

 

Spendekarten

Geschenkkarten - eine Mahlzeit für Menschen auf der Flucht

Mit dieser Karten trägst du dazu bei wöchentlich 7‘500 Menschen auf der Flucht mit ausgewogener Nahrung zu versorgen. Das Foodproject, an dem aid hoc beteiligt ist, benötigt monatlich 8‘000 CHF und verteilt damit jeweils 13 Tonnen Gemüse an Menschen auf der Flucht in Nordgriechenland.

Die Karten können in der Militärkantine, im Schwarzer Engel, in der Buchhandlung Comedia, im Stadtladen St.Gallen und in unserem Online Shop gekauft werden.

Online Shop

Über uns

Wir sind eine kleine NGO aus der Schweiz, welche Menschen auf der Flucht am Rande Europas unterstützt. Wir leisten vor Ort humanitäre Direkthilfe und versuchen, möglichst unmittelbar auf die dringendsten Bedürfnisse zu reagieren. Zu diesem Zweck sammeln wir in der Schweiz Geld- und Sachspenden, die durch unsere Mitglieder bzw. Partner vor Ort sinnvoll eingesetzt werden können.

Wer und warum?

Wir sind Freunde aus St. Gallen und Basel, die sich aus Überzeugung für Menschen einsetzen, welche vor Krieg und Verfolgung zu uns nach Europa geflohen sind. Wir haben im Sommer 2016 einen Hilfseinsatz in Nordgriechenland geleistet. Nach unserer Heimkehr war klar, dass wir diese Menschen weiter unterstützen wollen. Aus diesem Anlass gründeten wir den Verein aid hoc. Dabei verbindet uns die gemeinsame Ideologie zum freiwilligen Engagement und durch unsere Mitglieder vereinen wir medizinische, soziale, IT- und wirtschaftliche Kompetenzen.

Viele Geflüchtete leben nach wie vor unter miserablen Bedingungen, teils in illegalen Lagern, wo grundlegendste Bedürfnisse nicht gedeckt sind. Aber auch in den etablierten Militärcamps sind die Lebensbedingungen teilweise prekär – Kinder besuchen häufig keine Schule, die Erwachsenen entwickeln aufgrund der Isolation und Aussichtslosigkeit Depressionen und Resignation, einseitige Mahlzeiten führen zu Mangelzuständen und die medizinische Versorgung lässt häufig zu wünschen übrig. Trotzdem ist die Thematik bei uns und im restlichen Europa aus den Medien und den Köpfen der Politiker und der Bevölkerung verschwunden, wodurch auch die Bereitschaft für freiwilliges Engagement abgenommen hat. Hilfe wird aber nach wie vor dringend benötigt und zu den bekannten entstehen auch stetig neue Probleme.

Wie?

Vor Ort in Nordgriechenland sind wir praktisch permanent durch Jonas Härter, einem Gründungsmitglied von aid hoc vertreten. Ihm gelang es im Verlaufe des letzten Jahres ein umfassendes Netz an Vertrauenspersonen und Partner-NGOs aufbauen. Der Rest von uns leistete wiederholt humanitäre und medizinische Freiwilligeneinsätze in Griechenland und Serbien. In der Schweiz sammeln wir kontinuierlich Spendengelder, um diese vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen zu können. Sei es für den Kauf von frischen Nahrungsmitteln, die notfallmässige Versorgung mit Winterkleidern und Brennholz bei einem plötzlichen Wintereinbruch oder die Beschaffung von medizinischem Material – Dank der unkomplizierten Vereinsstruktur und der guten Vernetzung vor Ort können wir innert Stunden finanziell aushelfen, wo grössere NGOs aufgrund des trägen administrativen Apparates eine Versorgungslücke hinterlassen.

Wir unterstützen aber auch regelmässig langfristige Projekte, die uns sinnvoll erscheinen. Beispielsweise das Foodproject, im Rahmen dessen wöchentlich 3000-4000 Menschen rund um Thessaloniki mit frischem Gemüse und je nach Bedarf zusätzlichen Nahrungsmitteln wie Reis, Linsen Kichererbsen, Öl oder Zucker versorgt werden.

Für all unsere Einsätze und Investitionen ist uns die Zusammenarbeit mit Langzeitvolunteers und Partner-NGOs vor Ort sehr wichtig. Somit können wir garantieren, dass die Spenden direkt und in vollem Umfang den flüchtenden Menschen zu Gute kommen. Wir bemühen uns stets um eine faire Verteilung der Hilfsgüter. Diese beziehen wir häufig aus zentralen Lagerhäusern, wo alle Sachspenden aus Europa gesammelt, sortiert und je nach Bedarf an Helfer und NGOs zur Verteilung abgegeben werden. Wenn wir Material selbst erwerben müssen, kaufen wir wenn möglich in lokalen Betrieben ein.

Berichte

aid hoc Kleiderspenden

Tagblatt „Per Lastwagen nach Athen“

Ende letzten Jahres sammelte der Verein aid hoc in der Militärkantine Kleider für Flüchtlinge in Griechenland. Nun ist der Transport in Athen eingetroffen. Die 35 Freiwilligen rund um den gemeinnützigen …

aid hoc Kleidersammlung für Lesbos, Griechenland

Sammelaktion – 3 Tonnen Kleider für Lesbos

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, Ihr seid der absolute Wahnsinn! Ganze 2888 kg Kleiderbeziehungsweise 7200 Kleidungsstücke wurden an unserer Sammelaktion in der Militärkantine St. Gallen vorbeigebracht, um später nach Griechenland transportiert …

flüchtlingscamp in patras

Drei Wochen in Patras, Griechenland

Bereits einige Wochen wieder zurück, versuche ich das Erlebte in Worte zu fassen. Drei Wochen habe ich in Patras, im Südwesten von Griechenland verbracht, um dort mit der medizinischen NGO …

aid hoc Apéro 18.12.2017, St. Gallen, Tischlein deck dich

Apéro – Tischlein deck dich

Liebe UnterstützerInnen Vielen herzlichen Dank an Euch, die unsere Arbeit erst möglich machen. Es war schön einige von Euch Unterstützerinnen und Unterstützer am Apéro vom Samstag persönlich zu sehen und …

cropped-aid-hoc-St.-Gallen-und-Basel-Logo-1.jpg

Einladung zum aid hoc Apéro

Liebe Unterstützende Wir feiern unser einjähriges Bestehen. Bereits seit einem Jahr dürfen wir im Kampf für bessere Bedingungen flüchtender Menschen auf Eure treue Unterstützung zählen. Zum Dank möchten wir euch …

Medizinische Nothilfe für flüchtende in Patras

Neuigkeiten aus Griechenland – September

Liebe Unterstützende Wir brauchen eure Hilfe. In der letzten Woche erfuhren wir von drei Hilfsprojekten in Griechenland, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen, um ihre Arbeit weiterführen zu können. 1. Patras …

aid hoc - Badeausflug

Badeausflug

Nor Abo Sipan kontaktierte uns vor Kurzem mit der Bitte nach einer Mitfinanzierung von Ausflügen. Er berichtete, dass die Kinder in Drama jegliche Lebensfreude und Energie verloren hätten aufgrund des …

jonas_härter aid hoc St. Gallen

Bericht aid hoc/IHA-Einsatz Jonas

Vor viereinhalb Monaten fand ich mich an einem kühlen Wintertag in etwas ungewohnter Gesellschaft von einigen Lastwagenfahrern und Heimwehgriechen an Bord einer Adriafähre wieder. Einmal mehr auf dem Weg nach …