Kleidersammlung für Menschen auf der Flucht
27.10.18 09:00 bis 18:00
Adler Saal, St. Georgen

Spende Berichte

Kleidersammlung für flüchtlinge in Griechenland aid hoc, St. Gallen

Trotz der noch lauen Temperaturen hier, denken wir bereits an den nahenden Winter. Noch immer leben in Griechenland tausende von Menschen in Zelt- und Containerlagern und stehet den kommenden kalten Temperaturen unvorbereitet gegenuber. Hierfür sammeln wir winterliche Kleidung, welche sich in unseren Garderoben stapelt, um sie dann mittels Lastwagen in den Süden zu transportieren.

Besonders gebraucht wird Männerkleidung in den Grossen S und M, Frauenkleidung und Kleidung fur Kinder ab 3 Jahren.

– Pullover und Hosen
– langärmlige T-Shirts
– Winterjacken und Handschuhe – Schuhe und warme Socken
– Leggins und Unterwäsche

Zusatzlich werden warme Wolldecken, Schlafsacke, Thermosunterwäsche und Badetücher benötigt.

Über uns

Wir sind eine kleine NGO aus der Schweiz, welche Menschen auf der Flucht am Rande Europas unterstützt. Wir leisten vor Ort humanitäre Direkthilfe und versuchen, möglichst unmittelbar auf die dringendsten Bedürfnisse zu reagieren. Zu diesem Zweck sammeln wir in der Schweiz Geld- und Sachspenden, die durch unsere Mitglieder bzw. Partner vor Ort sinnvoll eingesetzt werden können.

Wer und warum?

Wir sind Freunde aus St. Gallen und Basel, die sich aus Überzeugung für Menschen einsetzen, welche vor Krieg und Verfolgung zu uns nach Europa geflohen sind. Wir haben im Sommer 2016 einen Hilfseinsatz in Nordgriechenland geleistet. Nach unserer Heimkehr war klar, dass wir diese Menschen weiter unterstützen wollen. Aus diesem Anlass gründeten wir den Verein aid hoc. Dabei verbindet uns die gemeinsame Ideologie zum freiwilligen Engagement und durch unsere Mitglieder vereinen wir medizinische, soziale, IT- und wirtschaftliche Kompetenzen.

Viele Geflüchtete leben nach wie vor unter miserablen Bedingungen, teils in illegalen Lagern, wo grundlegendste Bedürfnisse nicht gedeckt sind. Aber auch in den etablierten Militärcamps sind die Lebensbedingungen teilweise prekär – Kinder besuchen häufig keine Schule, die Erwachsenen entwickeln aufgrund der Isolation und Aussichtslosigkeit Depressionen und Resignation, einseitige Mahlzeiten führen zu Mangelzuständen und die medizinische Versorgung lässt häufig zu wünschen übrig. Trotzdem ist die Thematik bei uns und im restlichen Europa aus den Medien und den Köpfen der Politiker und der Bevölkerung verschwunden, wodurch auch die Bereitschaft für freiwilliges Engagement abgenommen hat. Hilfe wird aber nach wie vor dringend benötigt und zu den bekannten entstehen auch stetig neue Probleme.

Wie?

Vor Ort in Nordgriechenland sind wir praktisch permanent durch Jonas Härter, einem Gründungsmitglied von aid hoc vertreten. Ihm gelang es im Verlaufe des letzten Jahres ein umfassendes Netz an Vertrauenspersonen und Partner-NGOs aufbauen. Der Rest von uns leistete wiederholt humanitäre und medizinische Freiwilligeneinsätze in Griechenland und Serbien. In der Schweiz sammeln wir kontinuierlich Spendengelder, um diese vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen zu können. Sei es für den Kauf von frischen Nahrungsmitteln, die notfallmässige Versorgung mit Winterkleidern und Brennholz bei einem plötzlichen Wintereinbruch oder die Beschaffung von medizinischem Material – Dank der unkomplizierten Vereinsstruktur und der guten Vernetzung vor Ort können wir innert Stunden finanziell aushelfen, wo grössere NGOs aufgrund des trägen administrativen Apparates eine Versorgungslücke hinterlassen.

Wir unterstützen aber auch regelmässig langfristige Projekte, die uns sinnvoll erscheinen. Beispielsweise das Foodproject, im Rahmen dessen wöchentlich 3000-4000 Menschen rund um Thessaloniki mit frischem Gemüse und je nach Bedarf zusätzlichen Nahrungsmitteln wie Reis, Linsen Kichererbsen, Öl oder Zucker versorgt werden.

Für all unsere Einsätze und Investitionen ist uns die Zusammenarbeit mit Langzeitvolunteers und Partner-NGOs vor Ort sehr wichtig. Somit können wir garantieren, dass die Spenden direkt und in vollem Umfang den flüchtenden Menschen zu Gute kommen. Wir bemühen uns stets um eine faire Verteilung der Hilfsgüter. Diese beziehen wir häufig aus zentralen Lagerhäusern, wo alle Sachspenden aus Europa gesammelt, sortiert und je nach Bedarf an Helfer und NGOs zur Verteilung abgegeben werden. Wenn wir Material selbst erwerben müssen, kaufen wir wenn möglich in lokalen Betrieben ein.

Berichte

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Leere Becher für volle Teller

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