aid hoc

Wir unterstützen Menschen auf der Flucht, die in den Flüchtlingscamps in Nordgriechenland am Rande von Europa ausharren. Wir leisten vor Ort humanitäre Direkthilfe und versuchen möglichst unmittelbar auf die dringendsten Bedürfnisse in den Camps rund um Thessaloniki zu reagieren

Spende Berichte

Geschenkkarte

kartenbanner-web

Mit dem Erwerb einer Geschenkkarte fliesst der entsprechende Gegenwert direkt in ein Projekt, welches eine regelmässige Versorgung mit frischen Lebensmitteln von Flüchtenden rund um Thessaloniki erlaubt. Die Geschenkkarten sind für den Preis von 11 CHF, 51 CHF oder 101 CHF in unserem Online Shop erhältlich oder an folgenden Orten in St. Gallen:
Kaffee Franz, Moho, Comedia, Stadtladen, Kinok und Militärkantine


Online Shop

ÜBER UNS

Wir unterstützen Menschen auf der Flucht, die in den Flüchtlingscamps in Nordgriechenland am Rande von Europa ausharren. Wir leisten vor Ort humanitäre Direkthilfe und versuchen möglichst unmittelbar auf die dringendsten Bedürfnisse in den Camps rund um Thessaloniki zu reagieren. Zu diesem Zweck sammeln wir in der Schweiz Geld- und Sachspenden, die durch unsere Mitglieder bzw. Partner vor Ort sinnvoll eingesetzt werden können.

Warum?
Wir haben unseren Verein gegründet, nachdem wir – eine Gruppe von Freunden aus St. Gallen und Basel – im Sommer 2016 einen freiwilligen Einsatz in Nordgriechenland geleistet haben. Dort haben wir festgestellt, dass sich die Situation der Flüchtenden seit der Schliessung von Idomeni und anderen inoffiziellen Camps kaum verbessert hat und die Menschen unter schrecklichen Umständen leben müssen. Trotzdem sind die betroffenen Menschen bei uns und im restlichen Europa aus der Aufmerksamkeit gerutscht und dadurch hat auch die Bereitschaft für freiwilliges Engagement abgenommen. Hilfe wird aber nach wie vor dringend benötigt – die Probleme sind teils die Alten, teils haben sich aber neue erst entwickelt.

Wer sind wir?
Wir sind Freunde aus St. Gallen und Basel, die sich aus Überzeugung für die Menschen einsetzen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns nach Europa geflohen sind. Ein Teil unserer Gruppe hat im Sommer 2016 einen Einsatz in Thessaloniki geleistet und konnte dabei glücklicherweise Kontakte zu sehr erfahrenen «Vollzeit-Volontären» knüpfen, die sich teils seit mehreren Monaten für die Flüchtenden in Griechenland einsetzen. So konnten wir ein Netzwerk von Leuten und Organisationen vor Ort aufbauen, auf deren Arbeit wir vertrauen können und die unsere Spenden optimal einzusetzen wissen. Unser eigenes Team engagiert sich von zu Hause aus und hilft nach Möglichkeit ebenfalls in Griechenland mit. Dabei vereinen wir in unserem Team nicht nur die gemeinsame Überzeugung zum freiwilligen Engagement, sondern auch medizinische, soziale, IT- und wirtschaftliche Kompetenz.

Wie arbeiten wir?
Wir helfen den Menschen in den Flüchtlingscamps bei akuter Not. Wir fokussieren uns darauf, dort, wo die Grundversorgung nicht sichergestellt wird, die Menschen mit Nahrung, den wichtigsten Hygieneartikeln und Kleidung zu versorgen. Es ist unser grosser Vorteil, dass wir dank unserem Netzwerk sofort auf dringende Bedürfnisse reagieren und damit die Lücken, die entstehen, bis die grossen, bürokratischen NGOs Hilfe leisten, überbrücken können. Wir liefern in die verschiedenen Camps in Nordgriechenland zielgenau Hilfsgüter und garantieren dabei eine faire Verteilung innerhalb des jeweiligen Flüchtlingscamps. Dafür sind wir auf eigene Spenden angewiesen, wir arbeiten vor allem aber auch eng mit den zentralen Lagerhäusern, die alle Sachspenden aus Europa sammeln, mit anderen Volontären und mit Hilfswerken zusammen. Ein gutes Verhältnis zu den relevanten staatlichen Stellen ist ebenso nötig, da nur akkreditierte Helfer in die Camps gelassen werden. Wenn wir Hilfsgüter selbst erwerben müssen, ist es uns ein Anliegen stets in lokalen Betrieben einzukaufen.
Selbstverständlich lassen wir es uns offen, über diese akute Hilfe hinaus auch längerfristige Projekte zu unterstützen oder selbst zu initiieren – beispielsweise im Bereich der Bildungs- oder Beschäftigungsangebote

aid hoc aus St. Gallen und Basel - Arion Gastpar, Medea Messerich, David Baumann, Jonas Härter und Bastian Lehner
sw_step0001

Berichte

Medizinische Nothilfe für flüchtende in Patras

Neuigkeiten aus Griechenland – September

Liebe Unterstützende Wir brauchen eure Hilfe. In der letzten Woche erfuhren wir von drei Hilfsprojekten in Griechenland, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen, um ihre Arbeit weiterführen zu können. 1. Patras …

aid hoc - Badeausflug

Badeausflug

Nor Abo Sipan kontaktierte uns vor Kurzem mit der Bitte nach einer Mitfinanzierung von Ausflügen. Er berichtete, dass die Kinder in Drama jegliche Lebensfreude und Energie verloren hätten aufgrund des …

jonas_härter aid hoc St. Gallen

Bericht aid hoc/IHA-Einsatz Jonas

Vor viereinhalb Monaten fand ich mich an einem kühlen Wintertag in etwas ungewohnter Gesellschaft von einigen Lastwagenfahrern und Heimwehgriechen an Bord einer Adriafähre wieder. Einmal mehr auf dem Weg nach …

Essensprojekt während des Ramadans

Essensprojekt während des Ramadans

Vor gut drei Wochen endete das Essensprojekt während des Ramadans. Für die 5000 Flüchtenden, welche in Nordgriechenland festsitzen, war es von grosser Bedeutung ihre Tradition während dieser Zeit aufrecht zu …

aid hoc Humanitäre Direkthilfe aus St.Gallen und Basel

Erfahrungsbericht – Athen und Belgrad

Daniela Güdel leistete einen dreiwöchigen medizinischen Einsatz in Athen und Belgrad. Sie schreibt in ihrem Erfahrungsbericht sehr eindrucksvoll über die Situation vor Ort. Erfahrungsbericht meines medizinischen Einsatzes an der Flüchtlingsroute …

aid hoc, St. Galler Tagblatt

Tagbaltt,“Frisches Gemüse für Flüchtlinge“

FREIWILLIGENARBEIT ⋅ Beeindruckt von der Situation Asylsuchender in Griechenland, gründen junge St.Galler einen Hilfsverein. Dieser versorgt Flüchtlinge mit dem Nötigsten – und will verhindern, dass ihr Schicksal vergessen geht. Adrian …

aid hoc St. Gallen

Winterhilfe und Food Project

Nach dem eindrücklichen Bericht von Jonas Härter möchten wir euch auch gleich über die Entwicklungen, Projekte und Investitionen der letzten Wochen berichten. Dank eurer grossartigen Unterstützung in den letzten Wochen …